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Gedanken zur CAD-Vollversammlung vom 3.7.-6.7.03 in Trier

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Nach 6 Stunden Fahrt von Hamburg nach Trier fanden wir die katholische Akademie dank ausgezeichneter Wegbeschreibung auf Anhieb: wir wurden beschenkt mit einem Dachzimmer und traumhaftem Blick auf das historische Trier mit der Moselschleife.
Das Haus gefiel uns ausnehmend gut, der Speiseservice ließ keine Wünsche offen.

Nach Begrüßung, Eröffnungsrunde und Abendgebet haben wir bei einem Glas Wein in der Klause den ersten Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am Freitagmorgen...

hörten wir die Berichte aus drei Mitarbeiterrunden, die uns immer wieder zum Gespräch anregten. Besonders beeindruckend war der Vortrag aus Tschechien von Jitka und Iva, die hervorragend Deutsch sprechen und bewundernswerte Cursilloarbeit leisten.

Beeindruckt haben uns die drei Eckpfeiler ihrer Arbeit: der Rückblick, die Vorausschau und die Spiritualität in ihrem Team. Wichtig ist ihnen ebenfalls Verbindlichkeit in der Mitarbeiterrunde, die durch Segnung und Sendung der Mitarbeiter zu Beginn eines Jahres im Gottesdienst vollzogen wird.

Nach dem Impuls von Ursula Lorenz - Annahme, Wertschätzung, Vergebung - haben wir uns in der Stille mit dem Gehörten beschäftigt und uns nach unserem Standort gefragt.

  • Welche Ängste und Befürchtungen haben wir miteinander und voreinander?
  • Wo sind unsere Unsicherheiten?
  • Wo kennen wir uns gut - wo nicht?
  • Was wissen wir voneinander?
  • Wie groß ist das Vertrauen?

Im Anschluss hatten wir die Aufgabe, mit einem Mitarbeiter aus dem eigenen Team ins Gespräch zu kommen unter der Fragestellung: "Wie geht es uns miteinander?" Uns wurde bewusst, wie wichtig es ist, sich Zeit zum Gespräch zu nehmen, damit Annahme und Wertschätzung spürbar werden können. Wir sind in der Mitarbeiterrunde wie Instrumente in einem Orchester: jeder trägt Verantwortung für den vollen Klang.

Nach der Eucharistiefeier begann die Anbetung bis zum frühen Morgen.